Redguard Icehand
14.05.2004, 17:38
Warum es gut ist, ein Alpha-Männchen zu sein...und warum ich grad darüber nachdenke
Jo.....also, manchmal, wenn ich über meinem Limit getrunken habe, beschleicht mich die Lust zu polarisieren....und diverse Fan-OT-Foren mit irgend nem Thema zuzuspammen. Manchmal werde ich da auch richtig unangenehm, siehe auch meine sicherlich alkohol-born-seltsamen Replies zu dem "seid ihr Eifersüchtig"-Thread (war der überhaupt in diesem Forum hier? na Egal) oder zu dem "Liebe"-Thread(war der überhaupt in diesem Forum hier? na Egal)....nunja, sowas liegt nunmal in meiner Natur.
Und heute ist es mal wieder soweit: Ich habe 1 Liter Wein hinter mir, und mich beschleicht die gar seltsame Lust, zu irgend einem Thema meinen Senf zu schreiben....und ihr, liebe Leser, müsst nun darunter leiden, hihihi.
Heut abend habe ich mir das "Alpha-Männchen-Syndrom" für meine Betrachtungen ausgesucht . Also, los gehts...wobei ich noch dazu sagen muss, dass sich dieser Thread ausschließlich an die männliche Fraktion der geschätzten Leser richtet. Sämtliche Mädels hier werden die nun folgenden Betrachtungen zwar lesen....und sie ebenso weit von sich weisen...aber die Biologie ist stärker als ihr Ego, letztlich wird es sich dennoch exakt so zutragen, wie ich es beschreibe, und sämtliche Mädels hier werden unter bestimmten Voraussetzungen exakt so handeln, wie ich es erzählen werde.
Ausgangspunkt meiner These, warum es absolut notwendig ist, ein Alpha-Mann zu sein, liegt natürlich einer wahren Geschichte zugrunde. Aber fangen wir von vorne an...und erläutern wir den natürlichen Lauf der Dinge in gewissen Zeitabschnitten. Los gehts.
Die grosse, existentielle Frage, die sich jeder Mann stellt, ist doch: wie werde ich ein männlicher Mensch, der potentiell für jede Frau attraktiv rüberkommt, wier stelle ich es an, dass fast JEDE Frau mich sexy, begehrenswert, und dadurch beziehungswert findet, und ich mir folglich die ideale Parnterin fürs Leben frei aussuchen kann ?
Das hat sicherlich jeden Mann schon einmal beschäftigt, egal wie alt er ist. Dabei spielt das Alter natürlich eine absolut entscheidende Rolle.
Ich sage nun einfach mal: Ab spätestens dem 6. Lebensjahr beginnt MANN, sich zu verlieben. Natürlich, wenn man z.B. 8 Jahre alt ist, dann liebt man nicht im sexuellen Sinne. Man schwärmt für ein hübsches Mädchen in der 3. Klasse, ohne natürlich sie besteigen zu wollen oder ähnliches. Man weiss ja noch nichtmal was das heisst oder bedeutet. Dennoch nimmt man Ihre Schönheit wahr, ohne zu wissen, warum man nun genau sich zu ihr hingezogen fühlt. Man malt sich in seinen Träumen aus, sie aus irgendwelchen "Gefahren" zu retten (kindische Gedanken), damit sie einen "auch gut findet"..... und man will sie unbedingt lieb haben...völlig ungeschlechtlich, nur eben rein gefühlsmäßig. Diese Gefühle kommen auch sogut wie nie dadurch zustande, dass dieses kleine Mädchen sonderlich nett wäre...man erkennt einfach intuitiv ihre Schönheit, und fühlt sich, ohne genau zu wissen warum, zu ihr hingezogen. Natürlich entwickelt sich daraus auch keine Liebe mit allem drum und dran wie zu späteren Zeiten....aber im Grunde kann man ab der 2. Klasse genau so verliebt in ein Mädchen sein wie seeehr viel später.
Nun zum 2. Abschnitt solcher liebevollen Gedanken, der Pubertät. MANN ist nun ungefähr 12-14 Jahre alt. Man hat inzwischen sehr wohl sein Geschlecht kennengelernt, und kann sich durchaus ein Bild davon machen, wie man der angehimmelten weiblichen Person nicht nur wage gefühlsmäßig, sondern auch geschlechtlich näher kommen KÖNNTE. Aber spätestens zu diesem Zeitpunkt kommt ein wirklich realistischer, sehr unromantischer, aber dennoch ziemlich offensichtlicher weiterer Punkt hinzu: der sogenannte "EIGENE MARKTWERT". Spätestens in diesem Alter fangen auch die Mädels an zu tuscheln: "den find' ich ja niedlich, der ist ja so süüüüß..."....und meinen sie damit den 100 kg schweren Typen, oder den häßlichen, verpickelten Hoschi ? Neeee natürlich nicht, sondern immer nur den schon in diesem Alter gutaussehenden kindlichen Mann, oder eben den in dem Klassenverbund besonders tonangebenden "Alpha-Macker". Schon zu diesem Zeitpunkt spielt der wahre, liebe Charakter einer Person gar keine Rolle mehr, sondern nur das gute Aussehen oder sein "Status" innerhalb des Klassenverbundes. Brutal, aber real, so ists leider nunmal. Dennoch überwiegt, denke ich, in diesem Altersstadium noch das gute Aussehen und die "coolness" eines Mannes, wie sein Status in der tuschelnden weiblichen Clique aussieht.
Sicherlich wird an dieser Stelle der eine oder andere geneigte Leser einwenden wollen: "ach waaaas, nur der Charakter zählt, Äußerlichkeiten oder der der Status sind irrelevant".
....aber mal im Ernst....war es bei euch wirklich so? Wen fanden die besonders süßen Mädels wirklich attraktiv auf euren ersten Parties? Die dicken, hässlichen, die unakzeptierten, aber liebevollen Männer....oder die gutaussehenden, evtl. oberflächlichen, aber nichtsdestotrotz beliebten Männchen??? ...Richtig, natürlich leider nur die letzteren....eben die Alpha-Männchen. Der arme, geplagt Mann als solcher wird schon in dieser frühen Phase ob seines Marktwertes kategorisiert, gescannt, und für gut oder schlecht befunden. Das krasse daran: Auch wir Männer haben so die Mädels gescannt. Und nun mal im Ernst: haben wir in diesem Alter gescannt ala: "die ist ja gütig, die ist ja herzensgut, diese hat ja nen Supercharakter" ?
...nö, es ging eigentlich immer auch nur um die mehr oder weniger reizvolle Optik oder die Sexyness eines Mädchens. Ein Schelm, wer anderes behaupten mag. Aber mal weiter.
Die 3. Phase des männlichen Lebensweges stellt die Ausbildung/das Studium dar. Der Mann ist nun so 16-24 Jahre Alt (je nach Ausbildungsweg). Er hat seine ersten Erfahrungen gemacht mit der holden Weiblichkeit, und auch die holde Weiblichkeit selber ist nichtmehr gänzlich ein unbeschriebenes Blatt. Dennoch hat sich an der eigenen Attraktivität rein gar kein anderes Shemata-Muster herausgebildet. Auch in diesem Lebensabschnitt dominiert der gutaussehende, schlagfertige, in der Mädel-Clique äusserst beliebte Mann jederzeit alle anderen Männer, ganz egal wie oberflächlich, asozial, dämlich oder auch mieß er sonst sein mag. Allerding stellt sich hier so langsam ein weiteres Attribut ein, welches den einen Mann von seinen Mitmännern absolut abhebt: Seinen Status als POTENTIELLEN VERSORGER. Spätestens ab dem 20. Lebensjahr wird der Mann nähmlich von den Mädels nicht nur auf seine Coolness, sein schönes Äusseres oder seine Akzeptanz in der Clique gescannt...sondern eben auch auf seine Fähigkeit, potentiell eine FAMILIE versorgen zu können. Also absolut der Zeitpunkt, an dem auch die bis jetzt zu kurz gekommenen, eher uncoolen Männchen ihre Stärken ausspielen können, als da sind: Biederkeit, aber dennoch Fleißig, Uncoolheit, aber dennoch Intelligenz.
Achtung!!! An dieser Stelle besteht die grosse Gefahr, dass ihr mir altertümliches, absolut klischeehaftes Denken bezüglich der Hauptpräferenzen einer Frau vorwerft. Dem ist aber NICHT so. Das eine Frau, egal wie selbstbewusst, intelligent und eigenständig sie auch sein mag, TENDENZIELL uns Männer auch nach unserem Versorgerpotential scannt, ist absolut natürlich und in unserer Urgeschichte begründet. Die eine tut das mehr, die andere weniger: Letztlich läuft aber solch ein genetisches Programm bei jeder Frau ab und ist weder zu verurteilen noch zu leugnen.
Das GROSSE Problem des Durchschnittsmannes ist aber nun immer noch folgendes. Er mag zwar nun einigermaßen gut aussehen, und auch noch die biologisch von der Frau geforderte Fähigkeit mitbringen, eine Familie angemessen ernähren zu können. Dennoch wird es IMMER die oben schon erwähnten Alpha-Männchen geben, die nicht nur gut aussehen, sondern darüber hinaus auch noch genau so fleißig, intelligent, und dazu noch erfolgreicher sind als man selber. Und wen wird nun die wirklich tolle Frau sich aussuchen....richtig, ihr ahnt es schon.
Zuguterletzt kommt nun die 4. Phase(in der ich mich auch grad selber befinde). Die Ausbildung ist zu ende. Man ist ca. 24-33 Jahre alt, die Weichen des beruflichen Werdegangs sind mehr oder weniger gestellt.
Was passiert nun bei dem Mann, was passiert nun bei der Frau?
Zunächst zum Mann. Wir haben spätestens jetzt sehr viele Erfahrungen mit vielen Frauen, einigen Lieben, und diversen langjährigen Partnerschaften gemacht. Das lustige daran: Je mehr Frauen, Lieben, Partnerschaften man in seinem Leben kennengelernt hat, desto HÖHER steigen auch die Ansprüche an eine Frau/Mann (je nachdem). Man nimmt eben NICHT mehr jede Ische/jeden Macker, die/der grad so kommt ( wie in der Pubertät z.B.), wir haben nun sehr klare Vorstellungen davon, wie die Frau unseres Herzens vom Charackter her sein müsste, und wie sie aussehen sollte.
Und ich behaupte nun: Spätestens in dieser Phase 4 wird es für uns Männer VIIIEL HÄRTER als für euch Frauen. Denn: wir Männer wollen nun eine Frau fürs leben haben...die nicht nur liebevoll, intelligent und charakterstark ist, sondern eben auch für uns wunderschön ausschaut. Von dieser Sorte Frau gibt es recht viele in unserem Alter.
Wie orientiert sich aber nun die Frau? ...nun, spätestens in dieser Phase 4 tritt die Coolheit, der Charakter, oder die schöne Optik eines Mannes ziemlich in den Hintergrund zugunsten seiner Fähigkeit, auch potentiell die Frau und auch ihre Kinder versorgen zu können. Was von mir jetzt gar nicht abwertend beurteilt wird, ganz im Gegenteil: es ist in der Natur, bei aller Gleichberechtigung, nunmal so angelegt, dass die Frauen in diesem Lebensabschnitt uns Männer auf diese Art und Weise scannen und erwählen. Würde ich als Frau genau so machen.
Aber bevor ich zusehr abschweife: Der liebe Leser hat sich nun immerhin schon bis hierher meinen gesammelten Schmonses reingezogen, und wartet sicherlich nun schon lange ungeduldig auf mein Resumeé....
....nun, hier ist es: während wir Männer in erster Linie eine für unsere Augen sehr schöne Frau haben möchten, die erst im second Level die Attribute liebevoll, fair und loyal ihr eigen nennt, wollt ihr Frauen nicht nur einen gut aussehenden, fairen, loyalen, charakterfesten Mann haben, sondern auch noch einen, der im Zweifelsfall auch euch und eventuelle Kinder sorgenfrei durchs Leben bringen kann. Das ist ja an sich nicht weiter verwerflich. Das Problem ist nur: Es wird IMMER einen Mann geben, der euch Mädels mehr bieten kann, als wir es können. Umgekehrt REICHT es uns Männern aber, wenn Ihr uns auf eine Weise verzaubert, die uns bedingungslos euch lieben lässt. Der Versorgungsanspruch fällt da völlig weg. Also haben WIR Männer es auch viel schwerer, euch zu genügen, als andersherum.
Jo.....also, manchmal, wenn ich über meinem Limit getrunken habe, beschleicht mich die Lust zu polarisieren....und diverse Fan-OT-Foren mit irgend nem Thema zuzuspammen. Manchmal werde ich da auch richtig unangenehm, siehe auch meine sicherlich alkohol-born-seltsamen Replies zu dem "seid ihr Eifersüchtig"-Thread (war der überhaupt in diesem Forum hier? na Egal) oder zu dem "Liebe"-Thread(war der überhaupt in diesem Forum hier? na Egal)....nunja, sowas liegt nunmal in meiner Natur.
Und heute ist es mal wieder soweit: Ich habe 1 Liter Wein hinter mir, und mich beschleicht die gar seltsame Lust, zu irgend einem Thema meinen Senf zu schreiben....und ihr, liebe Leser, müsst nun darunter leiden, hihihi.
Heut abend habe ich mir das "Alpha-Männchen-Syndrom" für meine Betrachtungen ausgesucht . Also, los gehts...wobei ich noch dazu sagen muss, dass sich dieser Thread ausschließlich an die männliche Fraktion der geschätzten Leser richtet. Sämtliche Mädels hier werden die nun folgenden Betrachtungen zwar lesen....und sie ebenso weit von sich weisen...aber die Biologie ist stärker als ihr Ego, letztlich wird es sich dennoch exakt so zutragen, wie ich es beschreibe, und sämtliche Mädels hier werden unter bestimmten Voraussetzungen exakt so handeln, wie ich es erzählen werde.
Ausgangspunkt meiner These, warum es absolut notwendig ist, ein Alpha-Mann zu sein, liegt natürlich einer wahren Geschichte zugrunde. Aber fangen wir von vorne an...und erläutern wir den natürlichen Lauf der Dinge in gewissen Zeitabschnitten. Los gehts.
Die grosse, existentielle Frage, die sich jeder Mann stellt, ist doch: wie werde ich ein männlicher Mensch, der potentiell für jede Frau attraktiv rüberkommt, wier stelle ich es an, dass fast JEDE Frau mich sexy, begehrenswert, und dadurch beziehungswert findet, und ich mir folglich die ideale Parnterin fürs Leben frei aussuchen kann ?
Das hat sicherlich jeden Mann schon einmal beschäftigt, egal wie alt er ist. Dabei spielt das Alter natürlich eine absolut entscheidende Rolle.
Ich sage nun einfach mal: Ab spätestens dem 6. Lebensjahr beginnt MANN, sich zu verlieben. Natürlich, wenn man z.B. 8 Jahre alt ist, dann liebt man nicht im sexuellen Sinne. Man schwärmt für ein hübsches Mädchen in der 3. Klasse, ohne natürlich sie besteigen zu wollen oder ähnliches. Man weiss ja noch nichtmal was das heisst oder bedeutet. Dennoch nimmt man Ihre Schönheit wahr, ohne zu wissen, warum man nun genau sich zu ihr hingezogen fühlt. Man malt sich in seinen Träumen aus, sie aus irgendwelchen "Gefahren" zu retten (kindische Gedanken), damit sie einen "auch gut findet"..... und man will sie unbedingt lieb haben...völlig ungeschlechtlich, nur eben rein gefühlsmäßig. Diese Gefühle kommen auch sogut wie nie dadurch zustande, dass dieses kleine Mädchen sonderlich nett wäre...man erkennt einfach intuitiv ihre Schönheit, und fühlt sich, ohne genau zu wissen warum, zu ihr hingezogen. Natürlich entwickelt sich daraus auch keine Liebe mit allem drum und dran wie zu späteren Zeiten....aber im Grunde kann man ab der 2. Klasse genau so verliebt in ein Mädchen sein wie seeehr viel später.
Nun zum 2. Abschnitt solcher liebevollen Gedanken, der Pubertät. MANN ist nun ungefähr 12-14 Jahre alt. Man hat inzwischen sehr wohl sein Geschlecht kennengelernt, und kann sich durchaus ein Bild davon machen, wie man der angehimmelten weiblichen Person nicht nur wage gefühlsmäßig, sondern auch geschlechtlich näher kommen KÖNNTE. Aber spätestens zu diesem Zeitpunkt kommt ein wirklich realistischer, sehr unromantischer, aber dennoch ziemlich offensichtlicher weiterer Punkt hinzu: der sogenannte "EIGENE MARKTWERT". Spätestens in diesem Alter fangen auch die Mädels an zu tuscheln: "den find' ich ja niedlich, der ist ja so süüüüß..."....und meinen sie damit den 100 kg schweren Typen, oder den häßlichen, verpickelten Hoschi ? Neeee natürlich nicht, sondern immer nur den schon in diesem Alter gutaussehenden kindlichen Mann, oder eben den in dem Klassenverbund besonders tonangebenden "Alpha-Macker". Schon zu diesem Zeitpunkt spielt der wahre, liebe Charakter einer Person gar keine Rolle mehr, sondern nur das gute Aussehen oder sein "Status" innerhalb des Klassenverbundes. Brutal, aber real, so ists leider nunmal. Dennoch überwiegt, denke ich, in diesem Altersstadium noch das gute Aussehen und die "coolness" eines Mannes, wie sein Status in der tuschelnden weiblichen Clique aussieht.
Sicherlich wird an dieser Stelle der eine oder andere geneigte Leser einwenden wollen: "ach waaaas, nur der Charakter zählt, Äußerlichkeiten oder der der Status sind irrelevant".
....aber mal im Ernst....war es bei euch wirklich so? Wen fanden die besonders süßen Mädels wirklich attraktiv auf euren ersten Parties? Die dicken, hässlichen, die unakzeptierten, aber liebevollen Männer....oder die gutaussehenden, evtl. oberflächlichen, aber nichtsdestotrotz beliebten Männchen??? ...Richtig, natürlich leider nur die letzteren....eben die Alpha-Männchen. Der arme, geplagt Mann als solcher wird schon in dieser frühen Phase ob seines Marktwertes kategorisiert, gescannt, und für gut oder schlecht befunden. Das krasse daran: Auch wir Männer haben so die Mädels gescannt. Und nun mal im Ernst: haben wir in diesem Alter gescannt ala: "die ist ja gütig, die ist ja herzensgut, diese hat ja nen Supercharakter" ?
...nö, es ging eigentlich immer auch nur um die mehr oder weniger reizvolle Optik oder die Sexyness eines Mädchens. Ein Schelm, wer anderes behaupten mag. Aber mal weiter.
Die 3. Phase des männlichen Lebensweges stellt die Ausbildung/das Studium dar. Der Mann ist nun so 16-24 Jahre Alt (je nach Ausbildungsweg). Er hat seine ersten Erfahrungen gemacht mit der holden Weiblichkeit, und auch die holde Weiblichkeit selber ist nichtmehr gänzlich ein unbeschriebenes Blatt. Dennoch hat sich an der eigenen Attraktivität rein gar kein anderes Shemata-Muster herausgebildet. Auch in diesem Lebensabschnitt dominiert der gutaussehende, schlagfertige, in der Mädel-Clique äusserst beliebte Mann jederzeit alle anderen Männer, ganz egal wie oberflächlich, asozial, dämlich oder auch mieß er sonst sein mag. Allerding stellt sich hier so langsam ein weiteres Attribut ein, welches den einen Mann von seinen Mitmännern absolut abhebt: Seinen Status als POTENTIELLEN VERSORGER. Spätestens ab dem 20. Lebensjahr wird der Mann nähmlich von den Mädels nicht nur auf seine Coolness, sein schönes Äusseres oder seine Akzeptanz in der Clique gescannt...sondern eben auch auf seine Fähigkeit, potentiell eine FAMILIE versorgen zu können. Also absolut der Zeitpunkt, an dem auch die bis jetzt zu kurz gekommenen, eher uncoolen Männchen ihre Stärken ausspielen können, als da sind: Biederkeit, aber dennoch Fleißig, Uncoolheit, aber dennoch Intelligenz.
Achtung!!! An dieser Stelle besteht die grosse Gefahr, dass ihr mir altertümliches, absolut klischeehaftes Denken bezüglich der Hauptpräferenzen einer Frau vorwerft. Dem ist aber NICHT so. Das eine Frau, egal wie selbstbewusst, intelligent und eigenständig sie auch sein mag, TENDENZIELL uns Männer auch nach unserem Versorgerpotential scannt, ist absolut natürlich und in unserer Urgeschichte begründet. Die eine tut das mehr, die andere weniger: Letztlich läuft aber solch ein genetisches Programm bei jeder Frau ab und ist weder zu verurteilen noch zu leugnen.
Das GROSSE Problem des Durchschnittsmannes ist aber nun immer noch folgendes. Er mag zwar nun einigermaßen gut aussehen, und auch noch die biologisch von der Frau geforderte Fähigkeit mitbringen, eine Familie angemessen ernähren zu können. Dennoch wird es IMMER die oben schon erwähnten Alpha-Männchen geben, die nicht nur gut aussehen, sondern darüber hinaus auch noch genau so fleißig, intelligent, und dazu noch erfolgreicher sind als man selber. Und wen wird nun die wirklich tolle Frau sich aussuchen....richtig, ihr ahnt es schon.
Zuguterletzt kommt nun die 4. Phase(in der ich mich auch grad selber befinde). Die Ausbildung ist zu ende. Man ist ca. 24-33 Jahre alt, die Weichen des beruflichen Werdegangs sind mehr oder weniger gestellt.
Was passiert nun bei dem Mann, was passiert nun bei der Frau?
Zunächst zum Mann. Wir haben spätestens jetzt sehr viele Erfahrungen mit vielen Frauen, einigen Lieben, und diversen langjährigen Partnerschaften gemacht. Das lustige daran: Je mehr Frauen, Lieben, Partnerschaften man in seinem Leben kennengelernt hat, desto HÖHER steigen auch die Ansprüche an eine Frau/Mann (je nachdem). Man nimmt eben NICHT mehr jede Ische/jeden Macker, die/der grad so kommt ( wie in der Pubertät z.B.), wir haben nun sehr klare Vorstellungen davon, wie die Frau unseres Herzens vom Charackter her sein müsste, und wie sie aussehen sollte.
Und ich behaupte nun: Spätestens in dieser Phase 4 wird es für uns Männer VIIIEL HÄRTER als für euch Frauen. Denn: wir Männer wollen nun eine Frau fürs leben haben...die nicht nur liebevoll, intelligent und charakterstark ist, sondern eben auch für uns wunderschön ausschaut. Von dieser Sorte Frau gibt es recht viele in unserem Alter.
Wie orientiert sich aber nun die Frau? ...nun, spätestens in dieser Phase 4 tritt die Coolheit, der Charakter, oder die schöne Optik eines Mannes ziemlich in den Hintergrund zugunsten seiner Fähigkeit, auch potentiell die Frau und auch ihre Kinder versorgen zu können. Was von mir jetzt gar nicht abwertend beurteilt wird, ganz im Gegenteil: es ist in der Natur, bei aller Gleichberechtigung, nunmal so angelegt, dass die Frauen in diesem Lebensabschnitt uns Männer auf diese Art und Weise scannen und erwählen. Würde ich als Frau genau so machen.
Aber bevor ich zusehr abschweife: Der liebe Leser hat sich nun immerhin schon bis hierher meinen gesammelten Schmonses reingezogen, und wartet sicherlich nun schon lange ungeduldig auf mein Resumeé....
....nun, hier ist es: während wir Männer in erster Linie eine für unsere Augen sehr schöne Frau haben möchten, die erst im second Level die Attribute liebevoll, fair und loyal ihr eigen nennt, wollt ihr Frauen nicht nur einen gut aussehenden, fairen, loyalen, charakterfesten Mann haben, sondern auch noch einen, der im Zweifelsfall auch euch und eventuelle Kinder sorgenfrei durchs Leben bringen kann. Das ist ja an sich nicht weiter verwerflich. Das Problem ist nur: Es wird IMMER einen Mann geben, der euch Mädels mehr bieten kann, als wir es können. Umgekehrt REICHT es uns Männern aber, wenn Ihr uns auf eine Weise verzaubert, die uns bedingungslos euch lieben lässt. Der Versorgungsanspruch fällt da völlig weg. Also haben WIR Männer es auch viel schwerer, euch zu genügen, als andersherum.